Bewegung, Hobby und Therapie
Der Erfolg unserer Arbeit liegt auch darin begründet, dass wir zwar auf den Arbeitsbereich zentriert aber nicht fixiert sind. Wenn unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Fortschritte machen, sich wohl fühlen und gerne Mitarbeiten, ist das auch auf unsere Freizeit- und Sportangebote zurückzuführen.
In den Werkstätten selbst befinden sich Gymnastikräume mit vielfältigen Klein- und Großgeräten sowie psycho-motorischem Übungsmaterial (zum Beispiel Gymnastikbälle, Zeitlupenbälle, Minitrampoline, Pedalos, Wippbretter, Sportkreisel, Schwungtücher und vieles mehr). Spiel, Sport und Schwimmen zählen schon lange zu den beliebtesten arbeitsbegleitenden Maßnahmen. Dazu nutzen wir auch Sportstätten verschiedener Schulen und öffentliche Schwimmbäder - im Rahmen der Einzelförderung oder in Kleingruppen.
Durch gezielte, individuelle und behindertengerechte Förderung mit Bewegung, Spiel und Sport wird zur Entwicklung der Gesamtpersönlichkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beigetragen. Zielsetzung dabei ist, die physischen Möglichkeiten zu stabilisieren, im psychosozialen Bereich zu stimulieren und Impulse für eigenes Freizeitverhalten zu setzen.
Die Anleitung und Betreuung erfolgt durch ausgebildetes Fachpersonal, durch Übungsleiter/innen für Behindertensport, Gymnastiklehrer/innen mit Zusatzqualifikationen oder Diplom-Sportlehrer/innen für Behindertensport und Rehabilitation.
Arbeitsbegleitende Maßnahmen
Gerade für Menschen mit physischen oder psychisch-mentalen Handicaps ist es wichtig, Angebote nutzen zu können, die der persönlichen Weiterentwicklung, der Gesundheit, der Stabilisierung oder auch nur der Lebensfreude dienen. Für sie ist es ungleich schwieriger, Abwechslung zu erleben, Sport zu treiben oder neue Erfahrungen zu machen: mit Ton arbeiten, musizieren, kochen lernen, mit dem PC besser vertraut sein und so weiter.







